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Dachpotentiale

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Wohninsel Südstraße - jetzt kommt der Strom per Kabel in die Häuser

In der kleinen Wohninsel an der Südstraße wurden elf Häuser von Freileitung auf Kabelanschluss umgestellt. Nun kommt der Strom ab sofort nicht mehr übers Dach, sondern durch den Keller in die Häuser.

St Augustin Suedstrasse 2

Geschäftsführer Marcus Lübken durchtrennt die Freileitung.

Die Verlegung einer neuen Wasserleitung nahmen sowohl die Energieversorgungsgesellschaft (EVG) und die Wasserversorgungsgesellschaft (WVG) von Sankt Augustin als auch der Verteilnetzbetreiber Westnetz zum Anlass, die Baumaßnahme gemeinsam umzusetzen. Nachdem sich alle Hauseigentümer zur Umstellung der Stromversorgung in ihren Häusern bereit erklärt hatten, konnte mit der Maßnahme im Juni des vergangenen Jahres begonnen werden. Die Verlegung der Wasserleitung und Stromkabel in der Südstraße wurden koordiniert und von einem Bauunternehmen ausgeführt. Dies bedeutete für alle Partner eine Kostenreduzierung. „Insgesamt haben wir in der Südstraße nur noch 60 Meter Stromkabel als Querverbindungen zu den elf Häusern neu gelegt, da das eigentliche Erdkabel in Längsrichtung der Südstraße schon vorhanden war", sagte Wilfried Könen, Netzplaner der Westnetz am Standort Siegburg.

„Die Kosten für die Umstellung des Netzes auf Erdkabel einschließlich der Aufwendungen für die Hausanschlüsse gehen zu Lasten des Verteilnetzbetreibers. Die Kosten für die Verbindung zwischen dem neuen Hausanschlusskasten im Keller und dem Stromzähler müssen gemäß der geltenden Verordnung die Netzkunden, in der Regel sind dies die Hauseigentümer, tragen", erklärte Marcus Lübken, EVG-Geschäftsführer und Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin. Für diese Arbeiten, die nur ein Elektro-Fachbetrieb ausführen darf, hatte der Hauseigentümer aber rund ein halbes Jahr Zeit. Nachdem nun der Kabelanschlusses installiert wurde, hatte der Hauseigentümer nochmals sechs Wochen Zeit die Umstellung im eigenen Haus vorzunehmen.

Diese Arbeiten sind nun alle abgeschlossen, so dass die Demontage des Freileitungsnetzes samt Dachständer jetzt erfolgten konnte. Der Strom kommt nun per Kabel in die Häuser. Erdkabel sind beispielsweise bei Unwetter weniger störanfällig als Freileitungen. Das erhöht die Versorgungssicherheit. Zudem entfällt der Dachständer, der teilweise als störend empfunden wird.

21. Januar 2016