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Dachpotentiale

Auf Ihren Dächern schlummern ungeahnte Möglichkeiten. Solar- oder Gründach, ein Kataster gibt erste Auskunft über Möglichkeiten zur Realisierung auf Sankt Augustiner Dächer.

KlimaSIEDLUNG PLUS

Die EVG fördert die Erstellung von zwei energetischen Quartierssanierungskonzepten in Sankt Augustin. Als Energieversorgungsunternehmen Vor-Ort engagiert sich die EVG für eine nachhaltige Stadtentwicklung und fördert damit auch den Umwelt-und Klimaschutz. Für ein lebenswertes Sankt Augustin heute und in Zukunft.

Bürgerenergie Rhein-Sieg

Bürgerenergie Rhein-Sieg eG und EVG planen gemeinsame Projekte in Sankt Augustin. Sie können sich ebenfalls beteiligen.

Stadt Sankt Augustin

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Dr. Norbert Röttgen zu Besuch im BHKW

Zu Besuch im BHKW „Im Rebhuhnfeld“: CDU-Bundestagsabgeordneter informiert sich über aktuelle Lage bei der Kraft-Wärme-Kopplung

Zwei Männer im Anzug

von links: Marcus Lübken, Geschäftsführer der EVG und Dr. Norbert Röttgen, CDU-Bundestagsabgeordneter

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Norbert Röttgen für den Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis folgte der Einladung der Energieversorgungsgesellschaft Sankt Augustin mbH: Bei seinem Besuch in der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage „Im Rebhuhnfeld“ diskutierte er gemeinsam mit Marcus Lübken, Geschäftsführer der EVG, die Potenziale, aber auch die derzeitige schwierige wirtschaftliche Lage der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Marcus Lübken: „Neben den erneuerbaren Energien ist die KWK die Klimaschutztechnologie Nummer eins und für die Energiewende unverzichtbar! Mit Strom und Wärme aus klimafreundlicher KWK unterstützt auch die EVG Sankt Augustin die Energiewende vor Ort. Damit das so bleibt, brauchen wir aber die passenden politischen Rahmenbedingungen.“
Als zentrales Bindeglied zwischen Klimaschutz und Versorgungssicherheit ist die KWK zentraler Bestandteil in der Energieversorgung der Zukunft. Durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Nutzwärme und einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent trägt die KWK maßgeblich dazu bei, Energierohstoffe effizient zu verwenden und Treibhausgasemissionen zu senken. Jährlich spart die KWK um die 60 Millionen Tonnen CO2 ein und sorgt zudem für die in Deutschland notwendige Versorgungssicherheit. „Mit ihrer flexiblen Fahrweise sichern KWK-Anlagen eine verlässliche Energieversorgung und können Lastspitzen, etwa in den Wintermonaten mit hoher Wärme- und Stromnachfrage, abdecken“, so Marcus Lübken.
„Allerdings bedroht die aktuelle schlechte wirtschaftliche Lage die bisherigen KWK-Ausbauerfolge. „Dass bereits viele Stadtwerke in Deutschland über die Stilllegung ihrer Anlagen nachdenken, macht den dringenden politischen Handlungsbedarf bei der KWK-Förderung deutlich.“
Marcus Lübken forderte die zügige und umfassende Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG), die die Bundesregierung noch in diesem Jahr plant. Im Gespräch mit Dr. Norbert Röttgen hat Marcus Lübken daher auf die Belange der kommunalen Energieversorger hingewiesen: „Die EVG will sich auch weiterhin für den KWK-Ausbau engagieren, braucht hierfür perspektivisch aber eine vernünftige Bestandssicherung der zu errichtenden Anlagen. Von der Bundespolitik wünschen wir uns jetzt ein klares Signal für die KWK: Wenn die Klimaschutzziele in Sankt Augustin und in ganz Deutschland erreicht werden sollen, führt an KWK kein Weg vorbei!“
Dies sieht auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Norbert Röttgen so: „Die Kraft-Wärme-Kopplung ist ein unverzichtbarer Teil einer modernen, dezentralen Energieversorgung. Wir brauchen KWK, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen und um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten - kurz, um die Energiewende zum Erfolg zu führen.
Eine zielgerichtete Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung liegt damit im originären Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.
Ich begrüße das Engagement der EVG auf diesem Gebiet sehr und kann die Forderungen nur unterstützen: Kommunale Betriebe müssen sich darauf verlassen können, dass ein wirtschaftlicher Betrieb weiterhin möglich ist. Dafür werde ich mich auch in Zukunft gemeinsam mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion engagiert einsetzen“, so Röttgen.
 

28. Mai 2015